„Mit Licht betrieben“ klingt nach unbegrenzter Laufzeit. Für eine Light-Energy-Tracker-Karte ist diese Aussage ohne Messbedingungen jedoch wertlos. Entscheidend ist, wie viel Energie die Photovoltaikfläche im realen Einsatz gewinnt, wie viel davon nach Wandlungsverlusten gespeichert wird und wie hoch der tägliche Verbrauch des vollständigen Systems ist.
Beleuchtungsstärke ist nur der Anfang
Lux beschreibt die Helligkeit für das menschliche Auge, nicht direkt die elektrische Leistung einer bestimmten Solarzelle. Spektrum, Einfallswinkel, Verschattung, Fläche, Temperatur und Zelltechnologie verändern den Ertrag. Ein Büro, ein Schaufenster und ein Gepäckstück in wechselnden Umgebungen benötigen daher getrennte Messprofile.

Die Tagesbilanz muss positiv bleiben
Der nutzbare Tagesertrag ergibt sich aus Strom der Photovoltaikquelle, Beleuchtungsdauer und Wirkungsgrad der Lade- und Speicherstrecke. Davon werden der Grundverbrauch und Ereignisse wie Verbindungen, Taster oder Summer abgezogen. Ein positiver Mittelwert reicht trotzdem nicht aus, wenn mehrere dunkle Tage den Speicher leeren.
| Eingang | Warum er benötigt wird |
|---|---|
| Lichtszenarien | Ertrag getrennt für Büro, Handel, Transport oder Außenbereich bestimmen |
| Photovoltaikkennlinie | Strom und Spannung unter realem Spektrum und Einfallswinkel messen |
| Systemstrom | Advertising, Verbindungen, Sensorik, Summer und Verlustleistung abbilden |
| Speicher | Nutzbare Kapazität, Ladegrenzen, Alterung und Dunkelreserve berechnen |
Der Kartenaufbau beeinflusst auch die Energie
Das Fenster für die Photovoltaik darf weder durch Druck noch durch ungeeignete Materialien beeinträchtigt werden. Gleichzeitig brauchen BLE-Antenne, Batterie oder Speicher, Taster und Elektronik ausreichend Raum. Die Energiequelle wird deshalb zusammen mit RF und Kaltpressstruktur ausgelegt.
Benötigt werden reale Beleuchtungsdauer, typische Lux-Bereiche, Zielprodukt, Systemstrom, gewünschte Dunkelreserve und verfügbare Fläche. Mehr zur Light-Energy-Produktplattform.



